Bernhardiner

Ein majestätischer Langhaar-Bernhardiner sitzt vor einer verschneiten Alpenkulisse

Bernhardiner: Der sanftmütige Riese aus den Alpen im Porträt

Ein Hund mit legendärem Ruf?
Bist du bereit für einen Bernhardiner, der nicht nur durch seine schiere Größe beeindruckt, sondern auch durch sein goldenes Herz? In diesem Ratgeber erfährst du, warum der Bernhardiner weit mehr ist als nur der Hund mit dem legendären Schnapsfass, wie du den enormen Platzbedarf managst und worauf du bei der Gesundheit dieses alpinen Giganten zwingend achten musst.

Bernhardiner

Herkunft: Von den Hospiz-Hunden zum Nationalhund der Schweiz

Die Geschichte des Bernhardiner, auch St. Bernhardshund genannt, ist untrennbar mit dem Großen St. Bernhard-Pass in den Schweizer Alpen verbunden. Schon im 11. Jahrhundert gründeten Mönche dort ein Hospiz als Zufluchtsort für Reisende. Ab der Mitte des 17. Jahrhunderts hielten die Mönche dort große Bauernhunde zum Schutz und zur Wache. Es dauerte jedoch nicht lange, bis die herausragenden Fähigkeiten dieser Hunderasse als Rettungshunde im Schnee entdeckt wurden.

Der wohl berühmteste Vertreter war der legendäre „Barry“, der im frühen 19. Jahrhundert gelebt haben soll und über 40 Menschen das Leben rettete. Entgegen der populären Darstellung trugen diese Hunde jedoch niemals ein Schnapsfass um den Hals – dies war eine Erfindung der Malerei. Ihre eigentliche Aufgabe war es, verschneite Wege zu finden und verirrte Wanderer im Nebel oder Schneesturm aufzuspüren. Ihre kräftige Statur ermöglichte es ihnen zudem, als Lastentiere zu fungieren.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde die Zucht systematischer. Um die Rasse robuster gegen die extreme Kälte zu machen, kreuzte man zeitweise Neufundländer ein, was zur Entstehung der langhaarigen Variante führte. Zuvor waren fast alle Hospiz-Hunde stockhaarig (kurzhaarig), da langes Fell im gefrierenden Schnee verklumpte und die Hunde behinderte. 1884 wurde das Schweizer Stammbuch eröffnet und der Bernhardiner zum Schweizer Nationalhund erklärt.

Heute wird der Bernhardiner kaum noch für die aktive Bergrettung eingesetzt, da er für moderne Hubschraubereinsätze schlicht zu schwer ist. Sein Erbe lebt jedoch in seinem Wesen weiter. Er hat sich vom unermüdlichen Retter zum gelassenen Familien- und Begleithund gewandelt, der weltweit für seine Gutmütigkeit geschätzt wird. Dennoch bleibt er ein Symbol für alpine Hilfsbereitschaft und schweizerische Tradition.


Bernhardiner Aussehen

Aussehen: Ein imposanter Gigant in zwei Fellvarianten

Der Bernhardiner ist der Inbegriff eines Riesen unter den Hunden. Rüden erreichen eine beeindruckende Schulterhöhe von 70 bis 90 cm, während Hündinnen zwischen 65 und 80 cm liegen. Ein ausgewachsener Hund kann problemlos zwischen 60 und über 90 Kilogramm wiegen. Dieser Körperbau strahlt massive Kraft und Erhabenheit aus, wirkt aber bei gesunden Tieren niemals plump, sondern harmonisch und muskulös.

Es gibt zwei Varianten des Fells: Kurzhaar (Stockhaar) und Langhaar. Die Kurzhaar-Variante hat dichtes, glatt anliegendes und derbes Haar mit reichlich Unterwolle. Die Langhaar-Variante zeigt mittellanges, glattes bis leicht gewelltes Haar. Die Farbe ist grundsätzlich Weiß mit kleineren oder größeren rotbraunen Platten (Plattenhunde) bis hin zu einer durchgehenden rotbraunen Decke über Rücken und Flanken (Mantelhunde). Weiß an Brust, Pfoten, Nasenband und Rutenspitze ist zwingend vorgeschrieben.

Der Kopf ist das markanteste Merkmal: Er ist wuchtig, breit und imposant. Die Haut an der Stirn bildet über den Augen leichte Falten, was dem Bernhardiner einen nachdenklichen, fast philosophischen Ausdruck verleiht. Der Stopp ist deutlich ausgeprägt. Die Oberlefzen hängen leicht herab, was die Neigung zum Sabbern erklärt – ein Punkt, den jeder zukünftige Besitzer einplanen sollte. Die Augen sind mittelgroß, dunkelbraun und haben einen sanften, freundlichen Blick.

Die Ohren sind hoch angesetzt, mittelgroß und hängen dicht am Kopf herab. Die Rute ist schwer und lang, im Ruhezustand hängt sie gerade herab, bei Erregung wird sie höher getragen. Die gesamte Erscheinung des Bernhardiners vermittelt eine enorme Robustheit. Wer einen solchen Hund an der Leine führt, muss sich bewusst sein, dass er physisch in der Lage sein muss, diese Masse im Notfall zu kontrollieren.


Bernhardiner Charakter

Charakter: Sanftmütiges Gemüt hinter gewaltiger Fassade

Trotz seiner einschüchternden Größe ist der Bernhardiner im Kern ein sanftmütiger Riese. Sein Temperament ist ruhig, ausgeglichen und von einer stoischen Gelassenheit geprägt. Ihn bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Er ist extrem menschenbezogen und entwickelt eine tiefe Bindung zu seiner Familie. Besonders im Umgang mit Kindern zeigt er eine engelsgleiche Geduld, weshalb er oft als „Nanny-Dog“ bezeichnet wird.

Sein Schutztrieb ist vorhanden, aber er agiert eher defensiv. Ein Bernhardiner muss nicht bellen, um Eindruck zu schinden; seine bloße Anwesenheit reicht meist aus, um ungebetene Gäste abzuschrecken. Er ist kein Kläffer. Wenn er jedoch anschlägt, dann mit einer tiefen, resonanten Stimme, die man nicht überhören kann. Er beobachtet Situationen genau und greift nur ein, wenn er eine echte Gefahr für seine Lieben erkennt.

Innerhalb des Hauses ist er erstaunlich ruhig und bewegt sich oft bedächtig, um nichts umzuwerfen. Dennoch ist er kein fauler Hund. Er liebt es, bei Spaziergängen dabei zu sein, solange das Tempo moderat bleibt. Seine Intelligenz wird oft unterschätzt, da er nicht den „Arbeitseifer“ eines Schäferhundes zeigt. Er lernt eher gemütlich, aber was er einmal gelernt hat, sitzt tief. Seine Loyalität ist unerschütterlich.

Ein wichtiger Aspekt seines Charakters ist die Sensibilität. Trotz seiner Größe reagiert er empfindlich auf Spannungen in der Familie. Er braucht Harmonie und viel Körperkontakt. Ein Bernhardiner, der im Zwinger oder isoliert gehalten wird, verkümmert seelisch und kann untypische Verhaltensweisen entwickeln. Er will kein Accessoire im Garten sein, sondern ein vollwertiges Mitglied im Wohnzimmer – auch wenn er dort viel Platz beansprucht.


Bernhardiner Gesundheit

Gesundheit: Die Herausforderungen der Größe bewältigen

Die Gesundheit ist beim Bernhardiner ein kritisches Thema, da Riesenrassen generell eine kürzere Lebenserwartung haben. Im Durchschnitt werden sie etwa 8 bis 10 Jahre alt. Das Hauptproblem liegt in der schnellen Wachstumsphase im ersten Lebensjahr. Wenn Welpen zu energiereich gefüttert werden, wachsen die Knochen schneller als die Sehnen und Muskeln, was zu schweren Skelettproblemen führen kann. Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellbogendysplasie (ED) sind Themen, die bei der Zuchtauswahl oberste Priorität haben.

Ein weiteres ernstes Risiko ist die Magendrehung. Aufgrund des tiefen Brustkorbs kann sich der Magen um die eigene Achse drehen, was ohne sofortige Operation tödlich endet. Präventiv sollten Bernhardiner immer mehrere kleine Mahlzeiten erhalten und nach dem Fressen strikte Ruhe halten. Auch Herzerkrankungen wie die Dilatative Kardiomyopathie (DCM) kommen bei dieser Hunderasse vor und sollten durch regelmäßige tierärztliche Check-ups überwacht werden.

Die Augen des Bernhardiners benötigen Aufmerksamkeit. Durch die hängenden Lider kann es zu Ektropium (Auswärtsstülpung des Lidrandes) oder Entropium kommen, was chronische Entzündungen nach sich zieht. Auch Knochenkrebs (Osteosarkom) tritt bei Riesenrassen leider häufiger auf. Ein verantwortungsbewusster Züchter lässt seine Zuchttiere umfassend testen und legt die Ergebnisse offen.

Wärme ist für den Bernhardiner ein Problem. Er ist ein Hund des Hochgebirges und besitzt ein sehr isolierendes Fell. Im Sommer neigt er schnell zu Überhitzung. Er braucht dann kühle Rückzugsorte und sollte nur in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden bewegt werden. Die Pflege der Hautfalten im Gesicht ist ebenfalls wichtig, um Entzündungen durch Feuchtigkeit und Speichelreste zu verhindern.


Bernhardiner Haltung

Haltung und Erziehung: Platzbedarf und Konsequenz

Die Haltung eines Bernhardiners in einer Stadtwohnung ist schlichtweg nicht artgerecht. Dieser Hund braucht Platz – viel Platz. Ein Haus mit einem großen, ebenerdigen Garten ist ideal. Treppensteigen sollte aufgrund der Gelenkbelastung so weit wie möglich vermieden werden, besonders im Welpenalter. Wer einen Bernhardiner hält, muss zudem mit einer gewissen „Verschmutzung“ des Hauses leben: Haare und Sabber gehören zum Alltag dazu.

Die Erziehung muss bereits am ersten Tag beginnen. Was bei einem 10-Kilo-Welpen süß ist, wird bei einem 80-Kilo-Hund zur Gefahr. Ein Bernhardiner, der an der Leine zieht oder Menschen zur Begrüßung anspringt, ist kaum zu halten. Konsequenz ist hier das Zauberwort, aber immer gepaart mit liebevoller Geduld. Druck oder Gewalt führen bei diesem stolzen Hund nur zu sturer Verweigerung.

Besuchen Sie unbedingt eine Hundeschule, die Erfahrung mit großwüchsigen Rassen hat. Die Sozialisierung ist extrem wichtig, damit der Hund lernt, seine eigene Kraft einzuschätzen. Da der Bernhardiner eher langsam lernt, müssen Kommandos oft wiederholt werden. Er ist kein Hund für Agility oder Sportarten mit harten Stopps, aber er liebt ruhige Suchspiele oder einfaches Mantrailing.

Die Fellpflege ist zeitaufwendig. Die langhaarige Variante muss mehrmals pro Woche gründlich gebürstet werden, um Verfilzungen zu vermeiden. Während des Fellwechsels verliert ein Bernhardiner unglaubliche Mengen an Unterwolle. Man sollte zudem immer ein „Sabbertuch“ griffbereit haben, besonders nach dem Trinken oder wenn Futter in der Nähe ist. Wer klinische Reinheit liebt, wird mit einem Bernhardiner nicht glücklich.


Bernhardiner Aktivitäten

Aktivitäten: Gemütlichkeit mit Sinn

Erwarten Sie vom Bernhardiner keine sportlichen Höchstleistungen im Sinne von Schnelligkeit. Er ist ein Ausdauertier, kein Sprinter. Lange, gemütliche Spaziergänge in kühler Umgebung sind genau sein Ding. Er liebt es, die Welt in seinem eigenen Tempo zu erkunden. Da er früher als Lastenhund eingesetzt wurde, haben manche Bernhardiner Freude am sogenannten „Zughundesport“ (Wagenziehen), sofern sie gesundheitlich fit sind.

Geistige Auslastung ist ebenso wichtig. Nasenarbeit liegt ihm im Blut. Einfache Suchspiele im Garten, bei denen er Spielzeug oder Familienmitglieder finden muss, lasten ihn mental aus, ohne die Gelenke zu überfordern. Er ist ein Denker und schätzt Aufgaben, die er mit Ruhe lösen kann. Ein ausgeglichener Bernhardiner ist im Haus ein „Teppich mit Ohren“, der stundenlang zufrieden schlafen kann.

Besuche im Schnee sind für ihn das absolute Highlight. In seiner angestammten Umgebung blüht der Bernhardiner förmlich auf. Er tollt im Pulverschnee wie ein Welpe und zeigt eine Agilität, die man ihm auf Asphalt kaum zutrauen würde. Wenn Sie in einer schneereichen Region leben, ist dies der perfekte Hund für Sie. Achten Sie jedoch darauf, dass sich im langen Fell keine Eisklumpen zwischen den Ballen bilden.

Wasserspiele können ebenfalls Spaß machen, doch nicht jeder Bernhardiner ist eine Wasserratte. Da sie sehr schwer sind, sollte man beim Schwimmen vorsichtig sein und sie nicht überfordern. Wichtig ist bei allen Aktivitäten: Hören Sie auf Ihren Hund. Wenn er Anzeichen von Müdigkeit zeigt oder schwer atmet, ist es Zeit für eine Pause. Er wird Ihnen aus Loyalität überallhin folgen, auch wenn er eigentlich schon erschöpft ist.


Bernhardiner Ernährung

Ernährung: Die richtige Energiebilanz finden

Die Ernährung eines Bernhardiners ist eine Wissenschaft für sich. Besonders im Welpen- und Junghundalter entscheidet das Futter über die spätere Lebensqualität. Ein zu hoher Proteingehalt im Welpenfutter führt zu zu schnellem Wachstum. Spezielles „Giant Breed“-Futter ist hier ein Muss. Die Kalorienzufuhr muss streng kontrolliert werden, da jedes Kilo Übergewicht die ohnehin belasteten Gelenke weiter schädigt.

Eine hochwertige Ernährung mit einem hohen Fleischanteil und wertvollen Zusätzen wie Glucosamin und Chondroitin unterstützt die Knorpelbildung. Viele Besitzer barfen ihre Bernhardiner, um die volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe zu haben. Dies erfordert jedoch fundiertes Wissen über die Nährstoffzusammensetzung. Im Alter muss der Energiebedarf nach unten angepasst werden, da sich der Hund weniger bewegt.

Wie bereits erwähnt, ist die Aufteilung der Tagesration auf mindestens zwei, besser drei Mahlzeiten lebenswichtig zur Vorbeugung von Magendrehungen. Die Näpfe sollten idealerweise in einem verstellbaren Napfständer in Brusthöhe stehen, damit der Hund beim Fressen nicht zu viel Luft schluckt und seinen Nacken schont. Sauberes, frisches Wasser muss immer in großen Mengen bereitstehen, da der Bernhardiner viel Flüssigkeit benötigt.

Achten Sie auf die Qualität der Leckerlis. Da Bernhardiner zur Fettleibigkeit neigen, sollten Belohnungen gesund sein (z.B. getrocknete Lunge oder Karottenstücke). Ein gesunder Bernhardiner sollte fühlbare, aber nicht sichtbare Rippen haben. Regelmäßiges Wiegen beim Tierarzt hilft, die Gewichtskontrolle im Auge zu behalten. Ein schlanker Bernhardiner lebt meist deutlich länger und beschwerdefreier.


Bernhardiner Besonderheiten

Besonderheiten: Mehr als nur Barry und Beethoven

Eine Besonderheit des Bernhardiners ist seine enorme Symbolkraft. Kaum eine andere Rasse ist so stark mit einem positiven Image (der Retter) belegt. Dies führt leider dazu, dass viele Menschen den Hund unterschätzen und ihn nur nach seinem Aussehen kaufen. Eine weitere Besonderheit ist sein „sechster Sinn“ für Wetterumschwünge. Viele Besitzer berichten, dass ihr Bernhardiner unruhig wird, lange bevor ein Sturm oder starker Schneefall einsetzt.

Das Sabbern ist eine anatomische Besonderheit, die durch die hängenden Lefzen bedingt ist. Es gibt Linien, die weniger stark sabbern („Dry Mouth“), doch ein gewisses Maß gehört zur Rasse dazu. Man findet Sabberspuren oft an Wänden, Hosen oder sogar an der Decke, wenn der Hund sich schüttelt. Das muss man als Besitzer mit Humor nehmen können. Sein Fell ist zudem extrem wetterfest und besitzt eine natürliche Fettschicht, die Wasser abweist.

In der Popkultur wurde der Bernhardiner durch Filme wie „Ein Hund namens Beethoven“ weltberühmt. Dies löste zeitweise einen Boom aus, der der Rasse nicht gut tat (Vermehrung ohne Gesundheitskontrolle). Echte Kenner schätzen jedoch die ursprüngliche Kraft und die stoische Ruhe der Schweizer Hunde. Sie sind hervorragende Beobachter und haben ein exzellentes Gedächtnis für Orte und Wege.

Trotz ihrer Masse sind sie erstaunlich feinfühlig im Umgang mit kleinen Tieren oder verletzten Personen. Dieser Instinkt, Schwächere zu schützen, ist tief verwurzelt. Ein Bernhardiner wird selten seine Kraft gegen jemanden einsetzen, den er als unterlegen wahrnimmt. Diese Edelmut macht ihn zu einem ganz besonderen Partner für Menschen, die die wahre Größe eines Hundes nicht nur an Zentimetern messen.


Bernhardiner Kauf

Kauf: Verantwortung gegenüber dem Tier

Wer einen Bernhardiner kaufen möchte, trägt eine große Verantwortung. Der erste Weg muss zu einem Züchter führen, der im VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) oder dem St. Bernhards-Klub e.V. organisiert ist. Nur dort werden die strengen Gesundheitsauflagen kontrolliert. Ein Welpe kostet aktuell zwischen 1.500 und 2.200 Euro. Wer am Kaufpreis spart, zahlt später oft ein Vielfaches an Tierarztkosten.

Fragen Sie nach den HD- und ED-Ergebnissen der Vorfahren über mehrere Generationen. Ein seriöser Züchter wird Ihnen auch die Mutterhündin zeigen und Sie umfassend über die Herausforderungen der Riesenrassen aufklären. Er wird Ihnen keinen Welpen verkaufen, wenn Sie im dritten Stock ohne Aufzug wohnen. Die Beratung durch den Züchter ist nach dem Kauf Gold wert, besonders wenn es um Fragen der Fütterung im Wachstum geht.

Schauen Sie sich auch im Tierschutz um. Organisationen wie „Bernhardiner in Not“ suchen oft für erwachsene Hunde ein neues Zuhause. Viele dieser Hunde landen dort, weil die Besitzer mit der Größe oder dem Sabbern überfordert waren. Ein erwachsener Bernhardiner hat den Vorteil, dass er meist schon ruhiger ist und seine Gelenke bereits stabil sind. Er wird Ihnen für die zweite Chance lebenslang dankbar sein.

Ein Bernhardiner-Welpe ist eine Investition in die Zukunft. Er braucht in den ersten 18 Monaten eine sehr intensive Betreuung. Wenn Sie bereit sind, Ihr Leben und Ihre Wohnung an diesen Giganten anzupassen, werden Sie mit einer Freundschaft belohnt, die an Tiefe und Herzlichkeit kaum zu übertreffen ist. Ein Bernhardiner ist nicht nur ein Hund – er ist eine Lebenseinstellung.

Der Bernhardiner ist der ultimative Hund für Menschen mit großem Herz und viel Platz. Er fordert wenig in Bezug auf Tempo, aber alles in Bezug auf Liebe und Dabeisein. Wer diesen sanften Riesen bei sich aufnimmt, bekommt einen treuen Wächter und einen liebevollen Gefährten, der jeden Raum mit seiner ruhigen Präsenz erfüllt.


Beliebt im Blog

Neu im Blog